Die Numedalsroute

Die Numedalsroute erstreckt sich 280 km durch eine sehr veränderliche Landschaft von Geilo und Dagalifjell im Hochgebirge durch die ländliche Umgebung von Numedal bis zur Küstenstadt Larvik. Die Kontrasten sind grob, wunderschön und spannend! Von Dagalifjellet, dem höchsten Punkt der Route, bis Larvik ist der Höhenunterschied 1000 Meter.

Die Route ist zwischen Brufoss und Larvik (57 km) ausgeschildert. Die Ausschilderung der übrigen Strecke wird im Sommer 2001 stattfinden. Die Saison dauert von Mai bis September.

VON GEILO BIS DAGALIFJELLET (30 km) ist die Fahrradroute ziemlich wellig. Von Geilo (800 Meter Höhenlage) verläuft die Route hinüber bis zum langgestreckten Skurdalen, weiter bis Dagali und bergauf bis zum Hochgebirge Dagalifjellet (1000 Meter Höhenlage). Hier werden Sie sowohl Ihre Radgänge als auch Ihre Wadenmuskeln brauchen. Dafür aber werden Sie durch die grobartige Aussicht belohnt – und durch abschüssige Strecken!

 

VON DAGALIFJELLET BIS UVDAL/RØDBERG (43 km) verläuft die Route durch Smådøldalen, ein schönes und lebendiges Tal mit bewirtschafteten Almhütten in der Gegend. Hier gibt es viele Schafe! Die Route führt über Kirkebygda in Uvdal, der Weg kann aber durch Vikangrend hinab bis Rødberg abgekürzt werden. In Uvdal liegt das grobzügig dekorierte Uvdal Stabkirche vom 12. Jahrhundert in unmittelbarer Nähe vom Freilichtmuseum Nore og Uvdal Bygdetun.
 


 VON UVDAL/RØDBERG BIS KONGSBERG (100 km) erstreckt sich die Route im groben und ganzen die Talsohle von Numedal entlang. Die Route folgt dem Numedalslågen auf gröberen Abschnitten dieser Strecke. Beim Norefjorden breitet sich der Flubhinaus und fliebt langsam in südliche Richtung. Weiter abwärts im Tal wird der Flublauf etwas enger. Im Numedal können Sie vier von den 28 schönen Stabkirchen Norwegens sehen, die mit ihren teergestrichenen und sonnenverbrannten Wänden die meisten faszinieren. Mehrere kleine Höfe mit Blockhäusern, Vorratshäusern und Speichern prägen die landschaftlich schönen Umgebung, und das Tal ist für seine vielen Gebäuden aus dem Mittelalter (vor 1537) bekannt.

 

DIE STADT KONGSBERG war 200-300 Jahre lang das  gröbte Bergwerksmileu Norwegens. Die Silberwerke waren übrigens die gröbten im ganzen Norden. Das norwegische Bergwerksmuseum ist in alten Bergwerkgebäuden in der Stadtmitte zu finden, während die Silberwerke in Saggrenda im Südwesten der Stadt liegen. In der Stadtmitte liegt auch die Kongsberger Kirche, die mit ihren 2400 Sitzplätzen eine der gröbten Kirchen Norwegens ist. Am Rande der Stadt liegt „Vassdragsmuseet Labro“, ein kunst- und kulturhistorisches Museum, wo die Geschichte der Wasserkraft, Holzverarbeitung und Holzflöberei des Numedalslågen erzählt wird.

VONKONGSBERG BIS LARVIK fahren Sie durch eine schöne landwirdschaftliche Gegend. Auf dieser Strecke entlang ist ein Bauernhof zu finden, wo Sie Kunsthandwerk kaufen und etwas verzehren können. Sie fahren weiter am Kjærrafossen vorbei, wo alte Lachsfangmetoden noch benutzt werden. Im Damvann, einem kreisrunden See von steil abfallenden Bergwänden umgeben, können Sie ein erfrischendes Bad nehmen. Vielleicht erscheint die Nymphe?

LARVIK UND UMGEBUNG hat eine wunderschöne und anziehende Küstenlinie, und im Sommer sind die Städte Larvik und Stavern von einem bunten Treiben geprägt. Die Larviker Museum in der Stadtmitte bestehen aus drei Gebäuden - dem herrschaftlichen Stadthaus, Fritzöe Museum und dem Larviker Seefahrtsmuseum. Der Buchenwald ist der Nördlichste der Welt sowie der gröbte öffentliche Buchenwald Norwegens. Das Gebiet ist ein grobartiger Rekreationsort, das oft als „die gute Stube“ bezeichnet wird. Regen- und Smelzwasser vom Buchenwald wird in unterirdische Kanäle hineingefürt, so entsteht nach einem 15- bis 20-jährigen Vorgang das Quellenwasser Farris.